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1000 Jahre Bad Hönningen
Bad Hönningen

ARIENDORF

Vom Ariendorfer "Steinernen Mann"

Was die Sage von einem merkwürdigen Gebilde erzählt

steinerner_mann.jpgStädte und Dörfer, Burgen und Ruinen am Rhein sind Verkünder der großen Vergangenheit dieser Region. Selbst von manchen Felsen, die in den Strom hinabschauen, weiß die Sage zu berichten.

Wenn du fahrender Geselle, auf der rechten Seite des Mittelrheins stromauf wanderst, so kommst du an das alte Städtchen Linz, eins der schönsten in jener Gegend. Fünf Kilometer weiter kurz vor dem lieblichen Dörfchen Areindorf, erkennst du an einem Felsvorsprung den Kopf eines mannes, das aufgedunsene Gesicht dem Strome zugewandt. Die Leute nennen ihn den "Ariendorfer Mann". Höre, was die Sage von ihm zu erzählen weiß:

"Die Varusschlacht im Teuteburger Wald war geschlagen. Unsere Vorfahren hatten unter Armins Führung die römischen Legionen vernichtet. Varus, der grausame römische Statthalter, hatte sich aus Verzweiflung über die Niederlage in sein Schwert gestürzt.

Die germanischen Krieger fanden die Leiche des Tyrannen und schlugen ihm das Haupt ab. Umherirrende römische Soldaten, die nach ihrem Feldherren suchten, fanden es. Sie packten es eiligst in eine Truhe und flüchteten mit ihm dem Rhein zu. An irgendeiner Stelle gedachten sie über den Strom zu setzen, um das rettende Gallien zu erreichen.

Aber Krieger aus dem tapferen Chattenstamm hatten sie bemerkt und verfolgten die Flüchtenden. Wo heute der Ort Ariendorf liegt, kamen diese an den Rhein. In der Morgenfrühe des nächsten Tages versuchten sie mit einem Floß das jenseitige Ufer zugewinnen. Sie wurden jedoch von den Chatten überrascht und niedergemacht.

Als die Krieger die Truhe öffneten, erkannten sie das entstellte haupt des Varus. Eiligst wurde die in einer Felsengrotte des Ariendorfer Tales lebende germanische Priesterin herbeigerufen. Der Herzog der Chatten sagte zu ihr: " Dies ist der Kopf des Varus. Bestimme du, was mit ihm geschehen soll!"

Ihren Blick dem Haupt zugewandt, sprach die Ehrwürdige diese Worte: " Du sollst zu Stein werden und für alle Jahrtausende ein warnendes Zeichen denen sein die germanische Einheit, Freiheit und Ehre bedrohen und schänden!"

Wotan ließ diesen Fluch seiner Dienerin augenblicklich in Erfüllung gehen."

(Der Text wurde uns freundlicherweise von Herrn J. Weiler zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt)


Wandern auf den Spuren der Römer am Weltkulturerbe Limes!<br>

Wandern auf den Spuren der Römer am Weltkulturerbe Limes!

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