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1000 Jahre Bad Hönningen
Bad Hönningen

Holznutzung

Seit einigen Jahren spielt für den Verkauf von Buchen-Stammholz der Export nach Asien (vor allem nach China) eine bedeutende Rolle, wo aus dem Buchenholz überwiegend Furniere hergestellt werden.

Nahezu 80% des Buchen-Stammholzes wurden in den letzten Jahren exportiert, wobei hierfür überdurchschnittlich hohe Erlöse erzielt werden konnten.

Die Einnahmen aus dem Holzverkauf werden dann wieder in die Pflege des Waldes und in die Unterhaltung der Wege und Erholungseinrichtungen investiert.

Mit 28 % der Fläche ist die Fichte (Picea abies) die zweit häufigste Baumart im Stadtwald. Nach wie vor ist sie die Baumart, die für die Produktion von Bauholz unerlässlich ist und auch für die Möbelherstellung wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt. Nicht umsonst wird sie immer noch als der "Brotbaum" bezeichnet.

Mit einem Anteil von etwa 13 % ist die Traubeneiche (Quercus petraea) vor allem auf den trockeneren Standorten vertreten.

Das Holz der Eiche wird vorwiegend zur Herstellung von Massivmöbeln und Furnieren verwendet. Auch die Herstellung von Weinfässern aus wertvollem Eichenholz spielt in den letzten Jahren eine zunehmende Rolle.

Ein Problem bei der Nutzung der "erntereifen" Buchen, Fichten und Eichen ist in unserer Region die "Besplitterung" des Holzes durch Bomben- und Granatsplitter aus dem Zweiten Weltkrieg. Vor dem Verkauf des Holzes muss jeder einzelne Stamm mit einem Metallsuchgerät auf Metallsplitter hin abgesucht werden. Dabei stellen sich häufig die wertvollsten Stammteile als "unbrauchbar" heraus und müssen aus dem Stamm herausgeschnitten werden.

Einen großen Anteil an der Holznutzung im Stadtwald nimmt der Verkauf von "Kronenrestholz" und Schwachholz für die energetische Nutzung ein.

Das heißt, dieses für andere Zwecke nicht verwendbare Holz wird "am Stück" als Brennholz an die einheimische Bevölkerung verkauft oder zu so genannten Holz-Hackschnitzeln verarbeitet und in der Hackschnitzelheizung im nahe gelegenen Rheinbrohler Schulzentrum für die Wärmegewinnung eingesetzt.

Das durch die deutsche Forstwirtschaft geprägte Gebot der Nachhaltigkeit wird also in jeder Hinsicht eingehalten und ist neben der ökologischen und naturnahen Waldbewirtschaftung das oberste Prinzip in allen heimischen Wäldern.

Weitere Baumarten im Stadtwald Bad Hönningen sind die Kiefer (Pinus sylvestris), die Douglasie (Pseudotsuga meziesii), die Europäische Lärche (Larix decidua), der Bergahorn (Acer pseudoplatanus), die Esche (Fraxinus excelsior), die Roteiche (Quercus rubra), die Vogelkirsche (Prunus avium), die Schwarzerle (Alnus glutinosa), die Hainbuche (Carpinus betulus) und die Birke (Betula pendula), sowie einige andere Baumarten, die jedoch nicht auf größerer Fläche vertreten sind.

Die Baumartenanteile zeigt auch noch einmal die oben stehende Grafik.


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